Borderline-Fortbildung für Mutter- (Vater- und) Kind-Häuser des Emslandes

Im Konferenzraum des Backhaus Hotel am Hasetal fand am 10.09.2019 eine einrichtungsübergreifende Fortbildung zum Thema Borderline-Persönlichkeitsstörung statt. Die Veranstaltung wurde durch den Leitungszirkel der Mutter-Kind-Häuser des Emslandes, dem auch unsere stellvertretende Gesamtleitung, Claudia Röben, angehört, ins Leben gerufen und organisiert.

Zwei Mal jährlich treffen sich die Führungskräfte dieses speziellen Wohngruppen-Konzeptes, um sich über ihre Arbeit und die besonderen Herausforderungen auszutauschen, die die Tätigkeit in der Betreuung von Müttern und Vätern mit ihren Kindern mit sich bringt. Ein immer wiederkehrendes Thema stellt dabei der Umgang mit Betroffenen einer Borderline-Störung dar. Bei der Borderline-Störung  handelt es sich um eine Persönlichkeitsstörung, die durch Impulsivität und Instabilität von Emotionen und Stimmung, der Identität, sowie zwischenmenschlichen Beziehungen charakterisiert ist.

Dieses spezielle Krankheitsbild, welches mehr oder weniger stark ausgeprägt sein kann, stellt die Mitarbeitenden in den Mutter-und-Kind-Wohngruppen vor Herausforderungen. Um diesen zu begegnen und die pädagogischen Fachkräfte in ihrer Arbeit mit ihren Klienten zu unterstützen, luden die Leitungskräfte Kurt Thünemann, den Geschäftsführer der win2win gGmbH, ein. Herr Thünemann, der sich mit seinem Beratungsunternehmen auf Themen der Kinder- und Jugendhilfe sowie Team- und Organisationsentwicklung spezialisiert hat, referierte über die verschiedenen Ausprägungen des Krankheitsbildes und den Umgang mit Betroffenen. Die Teilnehmer_innen zeigten sich sehr zufrieden mit den Inhalten und der Ausgestaltung des Vortrages.