Großes Kolloquium in Bokeloh – 20 neue Profifamilien® erhalten Zertifikat

Am 13.03.2019 fand in Meppen-Bokeloh das erste Kolloquium des Jahres statt. Das Kolloquium ist traditionell das feierliche Ende eines intensiven Vorbereitungskurses unserer neuen Profifamilien ® (Erziehungsstellen). 20 neue Familien, Alleinerziehende oder gleichgeschlechtliche pädagogische Fachkräfte aus vielen Pädagogischen Zentren PZ unserer Einrichtung haben den Kurs mit zwölf Themenabenden sehr intensiv bis zum Ende mitgemacht und sich für die gemeinsame Arbeit im Sinne von KiM entschieden. Dafür bekamen sie bei der Festlichkeit ihr Zertifikat als ausgebildete Profifamilie ® ausgehändigt. Viele reisten aus den PZ Schapen und Aurich, weitere aus Oldenburg, Bremen, Schneverdingen, Münster und Langenfeld an.

Mit einer Teilnehmerzahl von 47 Erziehungsstellen und verantwortlichen Leitungspersonen war dies eines der größten Kolloquien der BKJH überhaupt. Während die Veranstaltung traditionell im Café KiM der BKJH stattfand, wurde sie aufgrund der Gruppengröße diesmal in das Backhaus Hotel am Hasetal ausgelagert.

Jede einzelne Gruppe präsentierte während der Feierlichkeit etwas, was sie aus dem Kurs als Fazit mitgenommen hat. Die Teilnehmer_innen drückten auf ganz individuelle und sehr kreative Art und Weise ihre Freude und auch ihre Bedenken im Hinblick auf die zukünftige Aufgabe aus. Einig war man sich darüber, dass man alle Hürden für und mit den jungen Menschen nehmen wolle.

Die engmaschige Unterstützung unserer Erziehungsleitungen, die die neuen Profifamilien ® so intensiv vorbereitet hatten, gab den zukünftigen Erziehungsstellen zusätzliche Sicherheit, dieser herausfordernden Aufgabe gewachsen zu sein. 

Nach der Aushändigung der Zertifikate begann der gemütliche Teil des Abends mit leckerem Essen, spannenden Gesprächen und vielen Fragen. Bei einigen Erziehungsstellen wird es bis zur Aufnahme eines jungen Menschen noch ein wenig dauern. Andere sind schon in Besitz einer Betriebserlaubnis und noch Andere kurz davor, Ihre Unterlagen und ihre wohnlichen Gegebenheiten beim Brandschutz und beim Landesjugendamt zu präsentieren.